KinderCross NRG 50 Kolbendilemma

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    • Zwischen dem Korb und der Welle sitzt ein Nadellager. Im 2. Bild sieht man schön den Abrieb an der Stelle wo das Lager hingehört.

      Wahrscheinlich ginge es die Fläche einfach wieder schön glatt zu machen und so damit zu fahren. Allerdings wäre es auch kein Riesenaufwand die eh schon kleiner gewordene welle, von ihren ursprünglich 15mm Durchmesser auf 14mm zu reduzieren und ein 14mm Lager einzubauen. ?(
    • Paser schrieb:

      Zwischen dem Korb und der Welle sitzt ein Nadellager. Im 2. Bild sieht man schön den Abrieb an der Stelle wo das Lager hingehört.

      Wahrscheinlich ginge es die Fläche einfach wieder schön glatt zu machen und so damit zu fahren. Allerdings wäre es auch kein Riesenaufwand die eh schon kleiner gewordene welle, von ihren ursprünglich 15mm Durchmesser auf 14mm zu reduzieren und ein 14mm Lager einzubauen. ?(
      Und wo genau würdest Du dann die Kupplung wieder aufschrauben? Miß mal nach ob dann noch genügend von dem Kegel übrigbleibt.
      Falls der Durchmesser 15mm jemals hart war - auf Durchmesser 14mm ist garantiert nicht hart.
      Wenn dann könnte es am ehesten noch vernünftig funktionieren wenn auf das Abgedrehte dann eine Lauffläche (Innenring) aufgepresst wird.
      Nur meine Meinung.....
      Bleibt am Gas,
      Pockemon-Man
    • @ Pockemon-Man, Von dem Konus für die Kupplung würde noch mehr als genug übrig bleiben. Bei der Härte gehe ich einfach davon aus dass da schon 2-3mm ''reingehärtet'' wurde.

      Ich werde es denke ich so machen wie snotfree schon sagte... Immerhin wird das Teil auch nicht von mir vergewaltigt sondern dient nur zum spazieren fahren für meinen kleinen Bruder. Geschwindigkeiten über 40 wird es wohl nur selten sehen.

      Vielen dank für die zahlreichen Antworten :bier:
    • Jetzt klink ich mich hier auch mal mit rein.


      Was das hier betrifft >>

      Paser schrieb:

      Das hat mit der Kurbelwelle wenig zutun.
      Na aber sicher doch ! Knie hat vollkommen recht. Wenns dir aufgrund von unfachgemäßem Gebastel während der Fahrt was zerfleddert (z.B. das Nadellager) - dann ist es gut möglich das es nen Keiler tut und z. B. der Motor blockiert weil sich die Kupplungsglocke aufgrund des fehlenden Nadellagers querstellt und irgendwo einhakt-- oder Nadellagerbruchstücke zwischen die Zahnräder geraten usw usw. Dir durch verkantete Bruchstücke die Kupplungsbeläge abscheren... Da kann man jetzt ne ganze Liste an möglichen Resultaten aufzählen.

      Zum Thema > "ausgeleierten Lagersitz mit Schmiergel wieder glätten und gut"...

      Also ein Lagersitz auf dem z.B. "nur" ein normales Rillenkugellager sitzt, der muss schon im hundertstel Bereich passen--und da ist der Lagersitz wohlbemerkt KEINE Lauffläche. Hier jetzt Ratschläge zu geben, doch einfach die verschlissene Stelle wieder blank zu wienern... nicht persönlich gemeint-aber das ist Pfusch !

      Einzig sinnvolle und dauerstabile Reparatur wäre

      a: Kurbelwelle durch neue ersetzen

      b: Kurbelwellenzapfen abdrehen auf nächstmögliches Untermaß

      c: Kurbelwellenzapfen abdrehen-Hülse aus hochlegiertem/vergütetem Stahl aufschrumpfen und anschließend Lagersitz im Originalmaß herstellen. Wenns wie hier eine direkte Lagerlauffläche ist, würde es sicherlich nicht schaden eine gehärtete Hülse zur Reparatur zu nutzen. ;)

      Die Problematik das es beim abdrehen etwas vom Konus mit wegnimmt ist bei Reparatur durch Hülse unproblematisch, da man -wenn die Hülse aufgeschrumpft ist- auch die fehlenden paar mm vom Konus wieder voll herstellen kann.

      Hier mal Bilder wie sowas ausschaut am Beispiel einer BZM Welle für Blatamotor. Da war auch das Problem das die Lagersitze und Dichtflächen für die Wellendichtringe eingelaufen waren.


      Wellenzapfen abgedreht und Hülse aufgeschrumpft: (ist n bissl eingestaubt-lag ne Zeit rum :D )



      Und hier mit neu gedrehtem Lagersitz-Wedidichtfläche.Kurbelwelle war nach Reparatur bereits im Gebrauch.. Wenn man genau hinschaut erkennt man die 2-3mm des Konus die beim Abdrehen wegfielen und nun auch aus Hülse bestehen:



      Sicherlich gibt es noch die Möglichkeit den Lagersitz durch auftragen von Material (Laserschweissen) anzudicken um somit das Originalmaß wieder herstellen zu können--aber das eignet sich wie ich finde nur für Rillenkugellagersitze! Das Geschweisste ist von der Oberflächenhärte nicht unbedingt ausreichend um da ein Nadellager direkt drauf laufen zu lassen.

      Wie auch immer-- um die Kurbelwelle in vernünftiger Art und Weise wieder gangbar zu machen, muss sie auf jeden Fall aus dem Motor ausgebaut und auseinandergepresst werden. Nur so kann man die Kurbelwange auch in eine Drehmaschiene einspannen um Arbeiten daran vorzunehmen.


      CTM

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CNC-Tec Motorsport ()

    • Wenn sich das Nadellager während der Fahrt zerlegt, fresse ich nen Besen, das gleicht nur den Drehzahlunterschied zwischen Kupplungskorb und Kurbelwelle aus. Bei höheren Geschwindigkeiten steht das quasi still und nix bewegt sich.
      Aus der Berufspraxis heraus kann ich dir versichern, dass man das einfach etwas glätten kann und es läuft wieder. Habe schon ganz andere Verschleissbilder an Lagern gesehen und die liefen noch mehrere hunderttausend Kilometer.
    • @snotfree:
      Sorry--nimms nicht persönlich... Aber ich glaube ich habe da ein komplett anderes Verständnis was Motorentechnik angeht. Mir hats schon die Haare aufgestellt als du sagtest das ein Motor keine schweizer Uhr ist.... :/ Das mag auf nen alten Panzermotor zutreffen-aber definitiv nicht auf hochdrehende Motoren die auf "Leistung" getrimmt sind !

      Warum ist es gerade bei chinesischen Motoren so, das es immer und ständig technische Ausfälle gibt??
      Richtig >> schlechte Materialien und FALSCHE bzw beschissene Maßhaltigkeit und ungenaue Toleranzen.

      Motoren die präzise und nach gewissen Grundsätzen gefertigt sind, funktionieren komischerweise fast ohne Ausfälle. Soviel zum Thema "ein Motor ist nichts genaues".

      Das dieses Nadellager bei hohen Drehzahlen "still" steht stimmt. Im Detail ausgedrückt würde man sagen es gleicht die Drehbewegung des Wellenzapfens gegen die stillstehende Kupplungsglocke aus die -wenn die Kupplung noch nicht im Eingriff ist - eben stillsteht. Sobald die Kupplung im Eingriff ist, ist das Nadellager in seiner Funktion als LAGER so gesehen überflüssig, und ist praktisch gesehen nur noch eine Hülse die die Kupplungsglocke mittig auf dem Wellenzapfen zentriert.

      Diese "mittige Zentrierung" ist aber offensichtlich auch nicht mehr gegeben!! Und alleine da fangen die Probleme schon an.

      Die Kupplungsglocke eiert auf dem Wellenzapfen rum--dadurch werden sich z.B. die Kupplungsbeläge ungleichmäßig abnutzen--Der Kurbelwellenzapfen wird trotz "glattwienern" innerhalb kurzer Zeit wieder Verschleißspuren aufzeigen-das Spiel wird mit zunehmender Nutzung immer größer werden. Das stirnseitige Zahnrad auf der Kupplungsglocke ist an seinem Gegenstück ungleichmäßig im Eingriff weil die Glocke sich Radial bewegen kann-daraus resultiert auch an den Zahnrädern ein erhöhter Verschleiß, was gerade bei dem Chinakrempel mit möglichen Zahnausbrüchen usw honoriert wird. Dann kommt zu dem ganzen Zirkus eine Unwucht die sich in Vibrationen bemerkbar machen könnte da ja wie gesagt ein Teil welches eigentlich zentrisch auf der KW stecken sollte die Möglichkeit hat außermittig zu laufen.


      Wie gesagt--möchte ich dir keineswegs ans Bein pissen. Aber ich persönlich vetrete die Position so etwas zu 100% vernünftig zu machen. Sicherlich kann man sehr geringe Laufspuren oder ganz leichte Oberflächenrauhigkeiten wegpolieren--ABER NICHT WENN DAS TEIL LAUT BESITZER SCHON 2 MM RADIALSPIEL HAT !!!!! Diese Kurbelwelle hat nicht nur nen Kratzer auf der Lauffläche--die ist komplett verschlissen!


      Na ja.. wie auch immer. Ich wollte mit meinem Beitrag nur eine "Anleitung" bzw Denkanstoss geben wie man so etwas vernünftig und dauerhaft instandsetzen kann.

      Wie der Besitzer das Problem letztendlich bewältigt liegt in seinem Ermessen. Vorschläge hat er ja nun einige bekommen. Welchem er nachgeht muss er selbst wissen. :bier:

      @ Tom: Ja--ich glaub auch n bissl das der Themenersteller etwas beratungsresistent ist. Ich persönlich habe hier nur reingesülzt weil mir diese "Reparaturvorschläge" mit Schmirgel dann doch etwas zu "wild" waren. :D
      Hatte wie geschildert auch schon ähnliche Szenarien (siehe Vorpost von mir) und wollte nur mal eine meiner Meinung nach sehr gute Lösung darstellen.


      CTM
    • Also die 2mm Spiel sind nicht direkt am Nadellager sondern ergeben sich außen am Kupplungskorb wenn man dran ''wackelt'' wegen des größeren Radius. Reines Lagerspiel ist Axial maximal 0,5mm.

      Ich stimme CNC schon zu dass das eigentlich vernünftig gemacht werden sollte. Das Nadellager hat keinen Kratzer davon getragen, deswegen denke ich dass der Abrieb stattgefunden hat, weil der Chinese sich dachte Härten braucht man nicht und erhöht nur die Produktionskosten um satte 3 cent. Das schlimmste was passieren kann ist denke ich, dass die Kurbelwelle weiter abreibt bis dann schließlich nichts anderes übrig bleibt, als sie zu wechseln.

      Alptraum Szenarien wie ''Das zerfetzte Nadellager blockiert den kompletten Motor, mein Bruder überschlägt sich und das Bike explodiert'' sind eher unwahrscheinlich und würden sich denke ich vorher durch klappern etc. bemerkbar machen.

      Kann ich hier Videos posten? Dann könnte ich das Spiel des Kupplungskorbes evtl. deutlicher zeigen.
    • Paser schrieb:

      Was meint ihr nach wie vielen Betriebsstunden ich die Kurbelwelle ca. wechseln muss?

      Langsam kommt es mir vor, als wolltest du uns hier verarschen.
      Egal was man dir schreibt, du weißt es doch eh besser und hast deine Entscheidung schon vor der Fragestellung getroffen, oder etwa nicht ?

      Wenn ich dir jetzt schreiben würde, daß du die Kurbelwelle nach 100 Betriebsstunden revidieren solltest, dann würdest du wohl schreiben, daß 200 Stunden mit Sicherheit auch genügen...

      siehe auch hier:

      Paser schrieb:

      Meine Frage wäre jetzt, ob ich, (wenn die Maße etc. stimmen) einen anderen hochwertigeren Kolben (bestenfalls mit 2 Kolbenringen) einbauen kann oder ich die Kiste damit komplett schrotten würde?

      snotfree schrieb:

      Um den einzeln Kolbenring würde ich mir keine Sorgen machen, das ist bei Kettensägen und co auch standart. Ich würde in der Bucht ein Kolbenkit kaufen und fertig. Es lohnt sich bei den Chinabikes nicht unbedingt, da so viel Geld zu investieren.

      Paser schrieb:

      So ich habe jetzt einen VERTEX Kolben für die KTM SX50 gefunden der meinen Vorstellungen entspricht. 2 Kolbenringe und super verarbeitet.

      Paser schrieb:

      Mir ist Außerdem noch aufgefallen dass der Kupplungskorb sowohl axial als auch radial ca. 2mm Spiel hat. Meint ihr das ist normal so ??

      Paser schrieb:

      Was wäre die bessere Idee?

      Pockemon-Man schrieb:

      Wenn dann könnte es am ehesten noch vernünftig funktionieren wenn auf das Abgedrehte dann eine Lauffläche (Innenring) aufgepresst wird.

      CNC-Tec Motorsport schrieb:

      Einzig sinnvolle und dauerstabile Reparatur wäre

      a: Kurbelwelle durch neue ersetzen

      b: Kurbelwellenzapfen abdrehen auf nächstmögliches Untermaß

      c: Kurbelwellenzapfen abdrehen-Hülse aus hochlegiertem/vergütetem Stahl aufschrumpfen und anschließend Lagersitz im Originalmaß herstellen. Wenns wie hier eine direkte Lagerlauffläche ist, würde es sicherlich nicht schaden eine gehärtete Hülse zur Reparatur zu nutzen.

      Paser schrieb:

      Alptraum Szenarien wie ''Das zerfetzte Nadellager blockiert den kompletten Motor, mein Bruder überschlägt sich und das Bike explodiert'' sind eher unwahrscheinlich und würden sich denke ich vorher durch klappern etc. bemerkbar machen.
      Warum fragst du uns dann überhaupt ?
      So wie CNC schrieb, sehe ich das auch:

      CNC-Tec Motorsport schrieb:

      Fahr einfach weiter damit.
      Ist ja eh nur ein billiger Chinahobel für deinen kleinen Bruder um die Oma mit ihrem Hund auf dem Feldweg zu erschrecken, oder etwa nicht ?

      Noch ein kleiner Tipp:
      Biss`l weniger klugscheißen (das kommt als "Neuling" nie gut) und ein wenig mehr auf andere hören, dann wird`s was !
      Und das Profil mal ausfüllen (damit man weiß, mit wem man es überhaupt zu tun hat) !
      Viele hier kennen sich persönlich, dich kennt keiner und du kennst keinen !

      Frohe Ostern !
      :D


      Vizemeister 2016 / offene Klasse

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TOM1112 ()

    • Ohje...

      Wo genau liegt das Problem dabei keinen hier zu kennen? Ist das das Internet oder Manni's Kneipe am Eck?

      Es ist schon richtig, dass ich Entscheidungen schon im Vorfeld treffe, wäre ich allerdings ein Klugscheißer der alles weiß, hätte ich mich nicht hier angemeldet. Oder ist es ein Problem solche Sachen dennoch versuchen auszudiskutieren und nach zusätzlicher Inspiration, Vor-und Nachteilen etc. zu suchen?
      Beispielsweise hätte ich einfach die Kurbelwelle geschliffen und hätte das Bike ohne bedenken so betrieben bis es mir um die Ohren geflogen wäre. Nun werde ich allerdings hin und wieder mal den Deckel abschrauben, um nach dem rechten zu sehen und die Welle schließlich rechtzeitig wechseln, oder mit von CNC genannten Methoden revidieren.

      Ich zweifle also keinesfalls an eurer Kompetenz oder sonst was. Also immer locker bleiben und nicht jedes Wort so auf die Goldwaage legen :bier:


      Höflichkeitshalber hätte ich mich in der Tat erstmal Vorstellen sollen :annie: Also ich bin Patrick, 20 Jahre jung und studiere seit 4 Semestern Maschinenbau in Köln. Seit 8 Jahren fahre ich (größtenteils in rumänischem Gebirge und Wäldern) Enduro und nehme auch öfter mal an Wettbewerben etc. teil. Mit Pocketbikes beschäftige ich mich ebenfalls seit 8 jahren - jedoch nichts besonderes, war nie auf einer Kartbahn und saß nie auf Marken Pocketbikes. Nur üblicher Chinamüll den ich ab und zu mal auf einem Firmengelände bewege. (Absolut legal, eingezäunt ohne Lärmbelästigung etc.pp. nicht dass gleich schon der Nächste beleidigt ist.)

      Ebenfalls frohe Ostern