Probleme mit Kettensägenmotor

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    • Probleme mit Kettensägenmotor

      Hi, seit langem hab ich mal wieder den weg hier ins forum gefunden. und zwar hab ich probleme mit der einstellung eines 60-70ccm Solo Kettensägenmotors, den ich für mein Bobbycar vorgesehen habe.

      der motor lässt sich mit etwas gas starten (ohne gas nicht) und geht wieder aus sobald man die drehzahl etwas weiter steigert. er geht auch aus, wenn man die drehzahl abfallen lässt. Und spätestens geht er aus, wenn er vllt 20 oder 30 sekunden gelaufen ist^^
      ich hoffe ihr versteht die blöde lage ;)

      jedenfalls hat der motor eine standgas- und zwei gemischschrauben. trotz verschiedenster einstellungen lässt sich das problem nicht beheben. Vergaser ist noch der originale und auch richtig rum (mit der schwimmerkammer nach unten) eingebaut.

      wäre toll, wenn jemand helfen könnte, ich denke es lässt sich besser mit funktionierendem Motor verkaufen... bzw. funktionieren tut er ja, er will nur momentan nicht anbleiben ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von buddha ()

    • Ich hatte das gleiche Problem letztens mit meiner Stihl-Säge. Erst wollte sie nicht richtig angehen, dann ist sie beim Gasgeben immer ausgegangen.
      Die beiden Gemischschrauben sind für den High- und den Lowbereich, also eine für niedrige und eine für hohe Drehzahlen.

      Ich hab mich mal an einen alten Thread vom Walbro-Vergaser hier im Forum gehalten und das hat ganz gut funktioniert:

      Grundeinstellung:

      Leerlaufschraube ganz rein, Low 1,5 Umdrehungen geöffnet,
      High 2,5 geöffnet( je nach Setup auch mehr)

      Wichtig, Einstellschrauben nur ganz sanft bis zum Ende reindrehen
      und dann öffnen, Gewalt=Schrott!

      Zum weiteren Einstellen muss der Motor warm sein.

      Teillastbereich ( Low-Jet):
      Leerlauf beobachten; Motorlauf zu fett--> reindrehen bis der Leerlauf
      gleichmäßig ist und dann mit der Leerlaufschraube korrigieren.
      Motorlauf zu mager--> rausdrehen.

      Alles oberhalb des Teillastbereiches ( ab ca. 1/4 bis 1/3 geöffneter
      Drosselklappe) wird mit der High-Schraube eingestellt.
      Verhält sich in etwa wie die Düse bei konventionellen Vergasern, wobei
      das Gemisch fetter wird wenn die Schraube rausgedreht wird.
      Das geht nur durch ausprobieren, also Fahren, und zwar nach jeder
      Änderung.
      Ausgehend von einer zu fetten Einstellung, also in Schritten von 1/4
      Umdrehung reindrehen und wieder Fahren. Wenn dann die Einstellung der besten Beschleunigung überschritten ist, wieder ein wenig rausdrehen.
      So kommt man zu einer akzeptablen Abstimmung, kann im Zweifelfall
      noch anhand des Kerzenbildes überprüft werden.

      Verzögerte Reaktion beim Beschleunigen bedeutet fast immer eine zu magere Einstellung der High-Jet, nur wenn sich dadurch keine passende
      Vollgasabstimmung finden läßt, kann auch die Lowschraube dabei mit
      einbezogen werden.
      Da sich beide Einstellbereiche gegenseitig geringfügig beeinflußen ist diese Möglichkeit auch zur Feinabstimmung geeignet.
      Im Idealfall ist die Gasannahme über den gesamten Drosselbereich,- und das nutzbare Drehzahlband so Direkt, wie bei herkömlichen Schiebe-Vergasern im günstigsten Wirkungsbereich.




      Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Moppeds die aus China sind!
    • das mit den zwei schrauben für high und low wusste ich schon, ich dachte aber beide schrauben zum anfang erstmal 1,5 umdrehungen rausschrauben.
      naja, danke erstmal. ich versuche mal ob sich danicht doch was machen lässt. ich hatte zwar schon so einige konfigurationen durchprobiert, aber ein versuch kostet ja nichts ;)

      noch mehr Tipps sind natürlich willkommen ;)